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Provisorische Brücke: Herstellung, Funktion & Arten

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Wenn Sie sich für eine Brücken- oder Kronenbehandlung entschieden haben, sind mehrere Besuche bei Ihrem Zahnarzt erforderlich. In der Regel müssen Sie einige Wochen oder sogar Monate warten, bis Sie Ihre endgültige Brücke tragen können. Bei den Besuchen bei Ihrem Zahnarzt werden Abdrücke genommen und Sie erhalten eine provisorische Brücke für Ihre Zähne, während der finale Zahnersatz angefertigt wird.

Im Folgenden erfahren Sie, was Sie von einer provisorischen Brücke erwarten können und erhalten Informationen über die Herstellung, Arten und Funktionen.

Was ist eine provisorische Brücke und wann wird sie benötigt?

Eine provisorische Brücke ist ein vorübergehend eingesetzter Zahnersatz, der die verbleibenden natürlichen Zähne schützt, während der Patient sich in Behandlung befindet.

Ein Provisorium nach einer Zahnentfernung ist auch eine vielversprechende Möglichkeit, das Lächeln zu bewahren, bis der fehlende Zahn dauerhaft ersetzt werden kann. Sie dienen nicht nur als Platzhalter, sondern ermöglichen es den Patienten auch, den Komfort des endgültigen Zahnersatzes zu sehen und zu spüren.

Wenn Sie kurz vor einer Behandlung mit einer Zahnbrücke stehen oder eine solche in Erwägung ziehen, empfehlen wir Ihnen, unseren Kostenrechner für Zahnersatz zu nutzen und Kosten zu sparen.

Wie setzt sich eine provisorische Brücke zusammen?

Eine provisorische Zahnbrücke besteht aus zwei oder mehr Kronen, welche die durch einen verlorenen Zahn entstandene Lücke füllen oder die präparierten Zähne abdecken. Diese Art von Zahnbrücke wird auf die präparierten Zähne aufgesetzt, während der endgültige Zahnersatz im Dentallabor angefertigt wird.

Das sind die Funktionen einer provisorischen Brücke

Provisorische Brücken dienen notwendigen Zwecken und Funktionen:

  1. Die wichtigste Funktion einer provisorischen Brücke ist es, das freiliegende Dentin zu schützen, da es empfindlich ist.
  2. Weiter soll eine provisorische Brücke verhindern, dass sich Lebensmittel und Bakterien auf der Zahnpräparation ansammeln.
  3. Zudem soll verhindert werden, dass sich der Zahn verschiebt oder in die Freiräume bewegt, was das Einsetzen der endgültigen Restauration erschweren oder sogar unmöglich machen könnte.

Wie werden provisorische Brücken hergestellt?

Bei der Herstellung einer Zahnbrücke als Provisorium wird in zwei Methoden unterschieden:

Direktes Verfahren

Vor dem Beschleifen des Zahnes nimmt der Zahnarzt einen Abdruck des Zahnes. Am Ende der Vorbereitung des Zahnes für die endgültige Krone füllt der Arzt den Abdruck mit einem speziellen flüssigen Kunststoff und setzt ihn auf den gefeilten Zahn. Nach einigen Minuten ist der Kunststoff ausgehärtet. Dann nimmt der Arzt den Abdruck ab und die provisorische Krone ist fertig. Der Zahnarzt wird eine Einprobe und eventuelle Anpassungen vornehmen. Bei implantatgetragenen Kronen wird zuvor im Labor ein Wachsmodell angefertigt, sodass der Zahnarzt später die Sofortbelastung des provisorischen Abutments in der Zahnarztpraxis vornehmen kann. Dies ist auch der Fall, wenn es sich um einen kompletten Zahnbogen handelt, wie z.B. bei einem herausnehmbaren Zahnersatz, der im Labor vorbereitet wird und in der Praxis nur noch fertiggestellt werden muss.

Indirektes Verfahren

Der provisorische Zahnersatz wird im Labor nach dem Abdruck des beschliffenen Zahnes oder dem Übertragungsabdruck bei Implantaten hergestellt, den der Zahnarzt zuvor genommen hat.

Der Zahntechniker fertigt ein Gipsmodell an, auf dem er eine provisorische Kunststoffkrone anfertigt. Wenn die Krone fertig ist, überprüft der Zahnarzt, ob sie gut passt, und befestigt sie mit provisorischem Zement auf dem Zahn.

Mit der ersten Methode können keine provisorischen Zahnbrücken auf Implantaten oder bei fehlenden Zähnen angefertigt werden, sodass die Herstellung im Labor üblicher ist.

Provisorische Brücke

Welche Arten provisorischer Zahnbrücken gibt es?

Temporäre Restaurationen werden als provisorischer Zahnersatz verwendet, bevor endgültige Brücken, Prothesen oder Zahnimplantate eingesetzt werden. Es gibt auch andere Formen provisorischen Zahnersatzes, wie etwa Klammerprothesen.

Bei provisorischen Brücken gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten:

  1. Feste Brücken: Diese sind im Aufbau einer normalen Brücke identisch, können aber schneller und einfacher gefertigt werden. Sie kommen häufig als Provisorium für eine spätere feste Brücke zum Einsatz.
  2. Marylandbrücken: Diese werden auch Klebebrücken genannt, da sie ohne Präparation von Zähnen auf die Rückseite benachbarter Zähne geklebt werden. Sie kommen daher vor allem als Provisorium zum Einsatz, wenn später anderer Zahnersatz wie ein Implantat eingesetzt werden soll.

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